KOS
Medizinzentrum der Antike

Kos ist untrennbar mit dem Namen des Begründers der modernen Heilkunst, Hippokrates, verbunden, der hier geboren wurde.
Die drittgrößte Insel der Dodekanes ist langgezogen und eher flache, nur den Süden durchzieht ein niedriger Höhenzug, der im Dikeon und Simbatro gipfelt.
Erste Siedlungsspuren gehen in die Jungsteinzeit zurück. Kos gehörte mit Lindos, Kameiros, Ialyssos, Knidos und Halikarnassos zum Bund der dorischen Hexapolis. Berühmt wurde es seit dem 4. Jahrhundert vor Christus durch das Asklepieion, das über Jahrhunderte als das Therapiezentrum der Antike galt.
Die drittgrößte Insel der Dodekanes ist langgezogen und eher flache, nur den Süden durchzieht ein niedriger Höhenzug, der im Dikeon und Simbatro gipfelt.
Erste Siedlungsspuren gehen in die Jungsteinzeit zurück. Kos gehörte mit Lindos, Kameiros, Ialyssos, Knidos und Halikarnassos zum Bund der dorischen Hexapolis. Berühmt wurde es seit dem 4. Jahrhundert vor Christus durch das Asklepieion, das über Jahrhunderte als das Therapiezentrum der Antike galt.
Die Hauptstadt

Die Hauptstadt Kos liegt in fruchtbarer, wasserreicher Umgebung im Nordosten der Insel an einer flachen, offenen Bucht. Bei der Einfahrt in den Hafen sieht man linkerhand die Johanniter-Burg liegen, die 1450 - 1478 erbaut wurde. Bei Ausgrabungen wurden Fundamente aus klassischer Zeit und Bauten aus hellenistischer und römischer Zeit freigelegt, sowie Reste der Befestigungsmauer aus klassischer Zeit und die Fundamente eines der Aphrodite und eines anderen, vermutlich Herakles geweihten Tempels.
Das heutige Kos ist eine übersichtlich angelegte, moderne Stadt mit breiten Boulevards, die von Palmen gesäumt sind. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Gebäude aus der Zeit der italienischen Besatzung , der Platz mit der berühmten "Platane des Hippokrates" und die Moschee auf der Platia Eleftherias.
4km westlich der Stadt liegt 100m hoch am Berghang, eingebettet in schattiges Grün, das Asklepieion. Das abschüssige Gelände ist in vier Terrassen gegliedert, die durch eine marmorne Freitreppe miteinander verbunden sind. Das eigentlich Zentrum der Anlage war der Tempel des Asklepeios, ein dorischer Peripterostempel aus dem 2. Jahrhundert vor Christus.. In der Stoa war die Ärzteschule des Hippokrates untergebracht. Der Opferaltar war reich mit Skulpturen geschmückt, die vermutlich von einem Sohn des Praxiteles stammten.
Das heutige Kos ist eine übersichtlich angelegte, moderne Stadt mit breiten Boulevards, die von Palmen gesäumt sind. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Gebäude aus der Zeit der italienischen Besatzung , der Platz mit der berühmten "Platane des Hippokrates" und die Moschee auf der Platia Eleftherias.
4km westlich der Stadt liegt 100m hoch am Berghang, eingebettet in schattiges Grün, das Asklepieion. Das abschüssige Gelände ist in vier Terrassen gegliedert, die durch eine marmorne Freitreppe miteinander verbunden sind. Das eigentlich Zentrum der Anlage war der Tempel des Asklepeios, ein dorischer Peripterostempel aus dem 2. Jahrhundert vor Christus.. In der Stoa war die Ärzteschule des Hippokrates untergebracht. Der Opferaltar war reich mit Skulpturen geschmückt, die vermutlich von einem Sohn des Praxiteles stammten.
Ausflugsziele rund um die Insel

Lohnende Ausflüge führen von Kos nach Asfendiou am Hang des Dikeo mit Blick aufs Meer, und weiter südlich nach Pili mit seiner verfallenen byzantinischen Burg, in der eine alte Marienkirche erhalten ist. Auch Andimahia auf einer Hochebene im Inneren der Insel mit einer eindrucksvollen Festung aus venezianischer Zeit und einem Heilbad.
Thermes mit seinen Heilquellen und Kuranlagen sowie das Strandbad Kardamena sind sehenswert, ebenso wie die beiden malerischen Fischerdörfer Tingaki und Marmari. Der zweite Hafen der Insel, Mastihari, liegt an der Westküste.
In der Nähe von Kefalos am Südwestzipfel mit seinem herrlichen Sandstrand kann man bei Palatia die Reste des antiken Astypalaia besichtigen. Wunderschöne Badestrände findet man überall auf der Insel, wobei man die näher gelegenen bequem mit dem Fahrrad erreicht, einem bei Einheimischen sehr beliebten Fortbewegungsmittel.
Thermes mit seinen Heilquellen und Kuranlagen sowie das Strandbad Kardamena sind sehenswert, ebenso wie die beiden malerischen Fischerdörfer Tingaki und Marmari. Der zweite Hafen der Insel, Mastihari, liegt an der Westküste.
In der Nähe von Kefalos am Südwestzipfel mit seinem herrlichen Sandstrand kann man bei Palatia die Reste des antiken Astypalaia besichtigen. Wunderschöne Badestrände findet man überall auf der Insel, wobei man die näher gelegenen bequem mit dem Fahrrad erreicht, einem bei Einheimischen sehr beliebten Fortbewegungsmittel.
Autor: Griechische Zentrale für Fremdenverkehr
Bildmaterial: A. Rainer
Bildmaterial: A. Rainer



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